Linux Distributionen

hier geht es um alles, was mit speziellen audio-distributionen oder komplettpaketen wie agnula oder dem planet ccrma zusammenhängt ...
Gregor
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Linux Distributionen

Beitrag von Gregor »

Ich möchte an dieser Stelle allen Linux Anfängern (wie ich auch einer bin), die vorhaben mit Linux Musik zu machen und noch nicht wissen welche Distribution sie dafür nehmen wollen, von RedHat Linux abraten. Seit 4 Wochen hab ich das jetzt schon installiert und ärgere mich jeden Tag mit neuen Problemen rum. Die wichtigsten Programme fehlen bei RedHat einfach und das nachträgliche Installieren ist sehr mühsam (für jemanden der vorher einfach nur die "setup.exe" anklicken musste zumindestens).

mir reicht es jetzt und deshalb nehme ich Redhat wieder runter (wie auch immer das geht). ich denke das ich mit Suse 8.2 besser zurechtkommen werde, zumindestens verspricht die Suse Webseite mir das...
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

ich weiss nicht, ob ich auf die suse-seite zuviel wert legen wuerde, das ist deren "werbeseite", wenn dann musst du schon nach usermeinungen gucken (z.b. foren)...

wenn dich das einfach installieren reizt, dann wuerde ich mal gucken, fuer welche distribution du gute audioprogramme als fertige pakete (z.B. *.rpm) findest

ich benutze redhat und es lauft ok (und durch planet ccrma habe ich gute rpms).
ich bekomme von immer mehr leuten debian empfohlen und werd mir das mal anschaun, wenn ich zeit finde (dafuer gibt es auch viel audiokram unter agnula - findest du wie planet crma bei den links).

iueber suse bin ich ehrlich gesagt eher selten gestolpert, wenn ich nach guter software zum musikmachen gesucht habe...

soweit mein senf - l.chaos
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oracle2025
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Beitrag von oracle2025 »

Also Redhat in kombination mit PlanetCCRMA ist ja wohl die ultimative Audio-Distri, hehe
http://ccrma-www.stanford.edu/planetccr ... ccrma.html

Da gibts wirklich praktisch alles was es für Linux an freier Audio software gibt, und das auch noch per apt (sprich automatische installation)


Im Moment nutze ich allerdings trotzdem Slackware, aber das hat andere Gründe.
Niemand dringt hier durch und
gar mit der Botschaft eines Toten.
Du aber sitzt an Deinem Fenster und
erträumst sie Dir, wenn der Abend kommt.
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

wie schon gesagt:
eine ebenso umfangreicht audiodistribution findest du auf debian-basis auch bei agnula (hab ich aber nochnicht getestet). es gibt also auch im audiobereich altenativen zu redhat.

im moment benutze ich aber auch den kram vom planet ccrma ...
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xtraa

Beitrag von xtraa »

Vielleicht gibts ja irgendwann mal eine richtige Audio-Distri :) Das wär der Hammer...

xtraa
Drumfix
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Beitrag von Drumfix »

Zum Thema Distris:

Ich verwende als Grundlage die Suse 8.2 Professional.

Für diese gibt es für die wichtigsten Audioprogramme Updates in Binaryform, (Quelle habe ich schon einmal hier im Forum gepostet).

Will man Musik mit niedriger Latenz (deutlich < 10ms) machen, so braucht
man dazu eine für Low-Latency gepatchten Kernel.

Leider lässt sich der Susekernel nicht ohne weiteres patchen, da er schon zuviele Patches aus der 2.5er Serie enthält.

Es empfihlt sich daher, einen älteren z.B. 2.4.20 von www.kernel.org herunterzuladen und dort die Patches (heissen low-latency und pre-emption-Patch) einzuspielen.

PS: Leute mit nem P4 mit Hyperthreading können auch den Standard SMP-Kernel verwenden (kein Patch nötig). Man muss dann allerdings die
Threads der Audioprogramme auf die eine, den Rest des Systems auf die andere logiche CPU allokieren. (Kann man "von Hand" machen).

Und nun viel Spass beim Musikemachen, euer Drumfix
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corresponder
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Beitrag von corresponder »

@xtraa (and all)


http://www.agnula.org/


ist eine audio-distrie und die lade ich mir jetzt mal zum testen runter...




gruss

c.
wulf
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Beitrag von wulf »

Ich hab Gentoo, und das einzige was mir fehlte war swami (Soundfonteditor). Das lies sich aber locker selbst kompilieren.
Ich hatte vor Gentoo Debian angetestet aber der Stable-Zweig ist einfach zu veraltet. Gentoo ist allerdings definitiv nicht für Anfänger geeignet und war, zumindest für mich, nicht ganz einfach zum laufen zu bringen.
Gast

Beitrag von Gast »

Also Agnula ist eine Audio-Distribution. Es gibt 2 mal 2 Arten: Eine auf Debian Woody oder RedHat basierende Version. Davon komplette Images oder Add-Ons.

Beispielsweise ist das Addon für Woody folgendermaßen:

man fügt
deb http://apt.agnula.org/ stable main

in seine sources.list ein und bekommt dann von Agnula speziell angepasste Software und Kernel. Ich finde das wunderbar.
Diver

Gibts was neues?

Beitrag von Diver »

Gibt es was neues zum Thema Linux Distributionen? Ich kenne mich mit der Materie überhaupt nicht aus, aber ich habe neulich das Keyboards / Suse Audio Live CD ausprobiert, und war ziemlich davon angetan. Ich habe vielen Stunden in Windows investiert, und wäre nicht abgeneigt ein ähnlichen Eingewöhnungszeit in Linux zu investieren, aber wo soll man als Hobby Musiker (so hiessen wir bevor wir angefangen haben uns semi-professional zu nennen) und jemand der an die Innereien eines Rechners nicht so besonders interessiert ist anfangen? Wenn ich die Suse 9.2 kaufe, ist das ganze Audio Umgebung vorhanden wie auf dem Live CD? Sind andere Distributionen besser für Audioanwendungen vorkonfiguriert? Input?
Rebecca E.
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DeMuDi

Beitrag von Rebecca E. »

@Diver.

Wie wäre es mit DeMuDi? :herz:

Kostenlos, auf Debian GNU-Linux basierend ...

... und auf Musikbearbeitung zugeschnitten.


Habe es selbst auf einem Rechner. :deep:

:wink:
Diver

DeMuDi?

Beitrag von Diver »

@Rebecca,
Thanks for your suggestion! I just took a brief look at the website, and the list of applications didn't include a number of important linux programs such as ardour, muse, rosegarden, audacity etc. It also gave me the impression that the project may have come grinding to a halt (the last newsletter was in August). It wouldn't suprise me if I was wrong on both matters...am I? If so, is there a way of getting ahold of the distribution without having to download it (30+ hours with my connection)

Oops - Deutschsprachig. Danke für deinen Vorschlag Rebecca! Ich habe das Website kurz angeschaut, und einige wichtige Linux Audio Anwendung z.B. ardour, muse, rosegarten, audacity usw. waren nicht aufgelistet. Ausserdem, wirkte Das Website auf mich als ob das Project nicht weiter entwicklt wird (das letzte Newsletter war vom August). Es würde mich nicht überraschen wenn beides ein Irrtum meinerseits wäre... ist das der Fall? Wenn ja, gibt es eine Möglichkeit diese Distribution zu bekommen ohne sie downloaden zu müssen? (30+ Stunden bei meinem Internet Verbindung).

Wurdest du DeMuDi einem zuversichtlichem Anfänger empfehlen?
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

hallo,

ich habe es noch nicht gestestet, aber was ich so gehört habe, ist debian nicht unbedingt das sinnvollste system zum einsteigen. sicherlich insgesamt gut, aber viele einsteiger scheinen probleme damit zu haben.

ich benutze redhat (jetzt fedora) und installiere allen audiokram per apt-get vom planet ccrma. einfacher gehts eigentlich kaum ...

ich habe noch ncihts anderes versucht, von dem, was ich bisher gelesen habe, denke ich, dass das zum anfangen auf jeden fall mit zu den geeignetsten gehört.

grüsse l.chaos
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diver

Redhat? Suse Live CD?

Beitrag von diver »

@Linuxchaos
Du hast dich auch in der Keyboards forum gemeldet, oder? Was für Vorteile hat das Fedora über Suse Pro im Bezug auf Audio. Ist Fedora nicht ziemlich Teuer obendrein?

Hast du das Live CD ausprobiert? Die Scripts um die music Anwendungen zu starten fand ich nützlich. Ich habe ein Knoppix CD einmal ausprobiert, und habe es nicht geschafft die Soundkarte anzusprechen. Ist es möglich mit dem Live CD ins Internet zu gehen?

Gruss, diver
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

ich habe nie was anderes als redhat/fedora getestet und kann deshalb nicht vergleichen.

von dem, was ich gelesen habe, scheinen redhat/fedora und suse zu den "am einfachsten Zu installierenden" zu gehören.
suse hat im vergleich zu redhat/fedora schon mehr audio-anwendungen dabei, die findest du für redhat/fedora jedoch auch auf dem "planet ccrma" und somit ist alles gleich "einfach".

ich habe suse wie gesagt nie getestet, habe aber immer wieder gelesen, dass es ein tool bei suse gibt, das beim konfigurieren helfen soll und dies auch tut. dieses programm scheint aber dinge zu überschreiben, die "per hand" konfiguriert wurden, sodass eine individuelle fehlerbehebung nach "linuxstandarts" oft nicht so einfach ist. das heisst, dass suse gut ist, wenn es geht und dass das wohl sehr oft so ist, dass es aber schieriger werden kann, wenn etwas nicht klappt.
ich weiss nicht, ob das stimmt (oder mal stimmte und jetzt anders ist), aber dazu kann hier vielleicht jemand andres mehr sagen ...

redhat/fedora/suse/usw und kosten:
duschreibst, dass redhat teuer zu sein scheint. DAS IST ALLES UMSONST - ES IST LEGAL; DIR DEN KRAM RUNTERZULADEN ODER VON EINEM FREUND ZU KOPIEREN !!! wenn du aber wegen schlechter internetverbindung kaufen willst: ich kenn mich da nicht so aus (weil ich es aus dem netz gesaugt habe), aber das was früher redhat war, gibt es so nicht mehr. das ist jetzt zweigeteilt. der nicht-server-bereich heisst fedora und den namen vom serversystem weiss ich nicht mehr, aber ich glaub, da ist was mit redhat im namen drin. das brauchst du NICHT wenn du keinen server erstellen willst, sondern musik machen willst --> wenn "redhat" wollen, dann fedora kaufen ...

hoffe das hilft ...

grüsse l.chaos
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