Mikrofoneingangsqualität

weil`s auch mit linux nicht ohne geht: dateiformate/ verkabelung/ lautsprecher/ analog&digital/...
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Rebecca E.
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Mikrofoneingangsqualität

Beitrag von Rebecca E. »

Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Qualitäten von Mikrofoneingängen und Mikrofonen gemacht?

Unter einer Soundblaster Life 5.1 und unter einer Audigy2 NX war vor lauter Rauschen und mieser Mikrofonverstärkung beim besten Willen nichts zu machen ...

... und bevor wir den Lötkolben selbst zur Hand nahmen um einen c't Mikrofonverstärker löten, haben wir das Geld in Kabel, Sennheiser e855/e945 und in eine M-Audio 1010LT investiert. :oops:

Für Sprachaufnamen sind diese Mikrofone ausreichend und sie bilden jetzt Zuhause ungefähr die gleiche Qualität ab wie wir sie im Bürgerfunkstudio hatten.

In der Kombination von Soundblaster und dem Sennheiser e855 war das leider aufgrund des Rauschens und der schlechten Verstärkerqualität von Soundblaster und Co. nicht möglich.

Bemerkenswerter Weise lief allerdings die M-Audio nach der Installation unter Windows 98se und Windows XP Prof. nicht sauber (ich kann nicht aller Kanäle einstellen nachdem ich "nur" die Soundkartentreiber installiert hatte). Unter Linux (DeMuDi 1.2) läuft die Karte wie verrückt. :oops:

Aber das unter Linux die Soundkarten besser laufen scheint wohl ein systematisches Problem zu sein. :oops:


Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Aufnameequipment gemacht? :D

Und welches Aufnameequipment nutzt Ihr? :D

:oops:
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

Rebecca E. hat geschrieben:... haben wir das Geld in ... eine M-Audio 1010LT investiert. :oops:
war nur eine bedingt gute wahl von euch! das problem der soundqualität liegt in erster linie in der qualität der wandlern. sehr von vorteil ist es, wenn die wandler ausserhalb des rechners liegen. insofern wäre eine delta 1010 (ohne LT) besser gewesen oder (falls ihr die vielen aus und eingänge garnicht braucht) eine delta 44 oder delta 66. meines wissens nach sind das auch andere wandler (hochwertigere als bei der LT), aber da kann ich mich irren ..
Rebecca E. hat geschrieben: Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Aufnameequipment gemacht? :D
Und welches Aufnameequipment nutzt Ihr? :D
ich lasse alles über ein yamaha o1v digitalmischpult laufen (dadurch habe ich dann schonmal für jeden der 24 kanäle eqs und dynamics, die meinen ansprüchen locker entsprechen (bin bei sowas kein fetischist) und die ich schnell und gut bedienen kann). ich lege dabei alles was ohne micro möglich ist direkt aufs pult (synths, effekte, plattenspieler, ...) und für den rest habe ich ein shure sm58. sicherlich kein sehr hochwertiges micro, aber sehr zuverlässig, fast unkaputtbar und für die sachen, die ich im moment mache, finde ich den eher "rockigen" sound ganz passend ...
werde mir vielleicht irgendwann, wenn ich im geld schwimme mal ein großmembran-micro und einen guten analogen kanalzug mit digital-ausgang holen - aber wann schimme ich schon mal im geld :oops:

soweit mein recording (was aber im moment fast ruht - mehr zeit ab sommer2005 8) :lol: ) ...

grüsse l.chaos
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Rebecca E.
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Beitrag von Rebecca E. »

@linuxchaos.
linuxchaos hat geschrieben:war nur eine bedingt gute wahl von euch! das problem der soundqualität liegt in erster linie in der qualität der wandlern. sehr von vorteil ist es, wenn die wandler ausserhalb des rechners liegen. insofern wäre eine delta 1010 (ohne LT) besser gewesen oder (falls ihr die vielen aus und eingänge garnicht braucht) eine delta 44 oder delta 66. meines wissens nach sind das auch andere wandler (hochwertigere als bei der LT), aber da kann ich mich irren ..
Wir haben uns noch kein Mischpult geleistet (wir fangen grade erst an in das Hobby zu investieren), und diese Soundkarte erschien uns vom Preis/Leistungsverhältnis ok zu sein.

Aber nach und nach werden wir uns wohl ein vernünftiges Mischpult usw. usf. leisten. :oops:
linuxchaos hat geschrieben:
Rebecca E. hat geschrieben:Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Aufnameequipment gemacht? :D
Und welches Aufnameequipment nutzt Ihr? :D
ich lasse alles über ein yamaha o1v digitalmischpult laufen ..

... - aber wann schimme ich schon mal im geld :oops:
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Wow. :D

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philippm
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Beitrag von philippm »

da ich aufnahmen bei laufenden beschallungen, also live, immer mitlaufen lasse, nehme auch ich über ein mischpult auf. Was das für eins ist, kommt auf die Veranstaltung an. Sehr häufig war es ein Yam O1V(96), aber auch analoge, wie von Soundcraft uä.
Aufnahmegeräte sind selber auch verschiedene. Für simple Stereo aufnahmen nehm ich einen CD-Recorder und für Mehrspur (bis zu 8) einen Aufnahmerechner, der extra, damit er ein wenig die harten live bedingungen überlebt, in ein 19" Case eingebaut ist. Nocb ist WindowsXP drauf, weil auch darin eine AUDIOTRAK-karte eingebaut ist.

Mikrofone sind meistens irgendwelche Kondensator Teile von AKG (C391, C451, C1000)
Beyerdynamics MCE530 oder RODE NT5.
aber auch Dynamische wie SM57/58 usw sind dabei.

direkt über den Mikroeingang an der soundkarte konnte ich noch nicht aufnhemn, weil die Kondenser eben einiges an Phantomspeisung brauchen und ich sowieso immer ein Mischpult dabei hatte.

//edit: oh ich seh grad, dass ich den Thread wohl wieder ausgegraben hab.... :lol:
Rebecca E.
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Beitrag von Rebecca E. »

@philippm.
philippm hat geschrieben://edit: oh ich seh grad, dass ich den Thread wohl wieder ausgegraben hab.... :lol:
:lol:

Mittlerweile haben wir einiges neues dazu erworben. :oops:

Die Aufnahmen machen wir mittlerweile bevorzugt mit einem Fostex FR-2 Field Recorder. :oops:

Das Ding ist erheblich leiser als unser PC und wir sind Ortsunabhängiger.

Für Sprachaufnahmen sind wir mittlerweile auf ein AKG C 4500 B-BC umgestiegen, auf dem sich mein Mann hervorragend anhört, für mich passt das Neumann KM 184 besser. :oops:

Wobei wir noch das KM 184 Pärchen erwerben müssen (habe die vorher bestellten Mikrofone zurückstellen lassen, als wir den ursprünglich erworbenen M-Audio Microtrack 24/96 zum Vorteil des Fostex FR-2 wandeln konnten). Beim Fieldrecorder war ein Stereopärchen dabei, aber bei dem denkt man während der Aufnahme stets man steht im Wald (sie rauschen so unangenehm). Sie scheinen aber für Aufnahmen in verschmutzten Umgehungen ideal zu sein (wenn die kaputt gehen ist es nicht so tragisch). Ich denke da bevorzugt an Aufnahmen in Müllverbrennungsanlagen Kraftwerken und lauten Industriebetrieben, deren Umgebungsluft ja nicht frei von unangenehmen Emmisionen ist.

Für Reportageaufnahmen haben wir uns für ein Sennheiser MD 46 entschieden, das dynamische Mikrofon dürfte hinreichend robust sein. Ein Sennheiser e855 taugt auch für Reportageaufnahmen, ist aber ein bischen unpraktisch wegen der Superniere (noch ist das Mikrofon für kleines Geld mit Ständer zu haben). Erstaunt waren wir beim e855 nur über die geringe Windempfindlichkeit.

Für später ist dann noch die Investition in ein Sennheiser MKH 60-1 geplant, das dürfte dann mit dem Zubehör auch auf stürmischen Deichen hervorragend funktionieren.

Damit wir die Kondensatormikrofone auch an der Soundkarte betreiben können mußte noch ein Mikrofonvorverstärker her. :oops:

Es wurde dann ein RME Quadmic. Die Aufnahmen über den Quadmic waren auch dementsprechend besser als die Aufnahmen die direkt in die M-Audio Delta 1010 LT gingen (bei identischen Mikrofonen).

Irgendwann wird es noch mal ein Hardwareupdate bezüglich der Soundkarte geben (RME Hammerfall), das wars dann aber auch schon für uns auf der üblichen Aufnahmetechnikseite.

Natürlich muß jetzt wegend er gnadenlos empfindlichen Mikrofone eine Entsprechende Sprecherkabine her. :oops: :argh: :oops: :argh: :oops:

Zumindest von dieser Seite dürfte in Zukunft nichts mehr schief gehen. :oops:

Durch den Field Recorder kommt natürlich Ardour nicht mehr zum zug ...

... denn wir brauchen ja nicht >2 Mikrofoneingänge. :oops:

Zur bearbeitung der Sounddateien hat sich Rezound und Audacity bewährt, denn die Daten lassen sich direkt abgreifen, oder über die Karte. :oops:

Ich würde jetzt einfach mal frech behaupten, das wir uns nun mit unserem Equipment im guter Mittelklasse für Audiobearbeitung befinden. :oops:

:oops:

Von dem her habe ich natürlich diesen Thread aus den Augen verloren.

Was mich nur ärgert ist, das Consumer Soundkarten die ja stellenweise nicht ganz billig sind ein bischen "mogeln". Denn sie heben ja die Mikrofonsignale nicht auf Line-Pegel an, so das man die damit gemachten Aufnahmen auch irgendwie vernünftig benutzen könnte.

Aus diesem "naiven" Mißverständnis heraus entstand ja dieser Thread. :oops:

Und wer würde nicht wenn er könnte wie er wollte mit Schoeps aufnehmen? Um mal wieder aufs Thema Mikrofonaufnahmequalität zurückzukommen.

Aber leider ist das für die meisten Privatanwender unerschwinglich.

Mit welchen Mikrofonen nehmen denn die anderen Forumsteilnehmer ihre Aufnahmen auf?

:D
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

wow - bei euch hat sich ja wirklich einiges verändert - klingt super!

zu deiner fragenach dem micro: ich bin noch immer bei meinem shure sm58. aber ich mache im moment eigentlich auch fast keine aufnamen mit micro, weil mein rechner zuviel brummt und lärmt (es wird also nur aufgenommen, was einen audio-ausgang hat :oops:). mal sehn, wann ich den mal leise mache ...

grüsse l.chaos
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Beitrag von philippm »

ja richtig. grade von den KM184 bin ich ein fan. ist aber leider nicht meine preisklasse um sowas zu kaufen. hatte solche aber schon ein paar mal gemietet.
woebi ich finde, dass die RODE NT5 von der qualität her gut an das 184er rankommt.
nja von den sennheiserkapseln war ich noch nie so en fan... :-/ es ist sicherlich geschmackssache, und sennheiser bauen geniale funkstrecken, aber die kapslen (ich meine die aus der e8xx serie, zu den andren kann ich net viel sagen.)
Rebecca E.
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Beitrag von Rebecca E. »

@linuxchaos.
linuxchaos hat geschrieben:... zu deiner fragenach dem micro: ich bin noch immer bei meinem shure sm58. aber ich mache im moment eigentlich auch fast keine aufnamen mit micro, weil mein rechner zuviel brummt und lärmt (es wird also nur aufgenommen, was einen audio-ausgang hat :oops:). mal sehn, wann ich den mal leise mache ...
Hast Du es schon mal mit einem längeren Kabel und einem Nachbarraum (Kabel durch die Tür hindurch geführt) versucht? Meist ist ja auf der Festplatte genügend Platz ...

... auch wenn das Editieren ein bischen unflotter wird. :oops:
Rebecca E.
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Beitrag von Rebecca E. »

@philippm.
philippm hat geschrieben:nja von den sennheiserkapseln war ich noch nie so en fan... :-/ es ist sicherlich geschmackssache, und sennheiser bauen geniale funkstrecken, aber die kapslen (ich meine die aus der e8xx serie, zu den andren kann ich net viel sagen.)
Also unser e855 klingt recht ordentlich. Besser als so manches Kondensatormikrofon. :oops:

Das e945 ist etwas brillianter in den Höhen, wir hatten es uns dazugeholt, damit wir dann auch Dialoge aufnehmen konnten.

Das von mir gewünschte MKH 60 wird gerne für Filmaufnahmen genommen, und ist trotz seiner Präzision unempfindlich gegen Luftfeuchtigkeit ...

... aber das wird noch ein Weilchen dauern bis wir das Ding haben. :oops:

Vor allem das Zubehört ist dann noch recht teuer. :ohno:

:oooh:
philippm
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Beitrag von philippm »

nujs iss halt doch geschmackssache.
als normales dynamisches mag ich die von Audix, hab aber keine selber :-(
hab nur n SM58, welches halt en standart is, baer net heisst, dass es unbedingt gut ist, istz aber schon noch ok.

besonders aufgefallen ist es mir, bei einem ew300 wo ja auch die genannten kapseln drauf gebastelt sind. ich glaub da iss die 35er drauf gewesen. dann hatte ich noch en paar aus der e900er serie getestet im laden, auch die kondenser davon, die 65er, aber waren alle nicht mein geschmack :-/
aber wenn sie dir gefallen und du gute aufnahmen damit machst, ist das doch schön.
hm des iss vllt auch en grund. ich mach mit meinen mikros nich nur aufnahmen, sondern auch beschallungen. Da haben sich halt andere besser verhalten.
nowhiskey
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Beitrag von nowhiskey »

also mein favorit ist ein sennheiser 441, hab ich irgendwo fast geschenckt bekommen, ist mega alt und macht ein irre sound, von den neueren 441er halte ich nicht viel, da fehlt der 5-stufen-filter, ist aber entscheidend für den sound
was kondenser angeht, würde ich jedem, der die 180er gut findet, die 130 reihe ans herz legen, sind gebaut mit austauschbaren kapseln, also ein mal ein pärchen gekauft und dann kapseln dazugekauft (ich glaube km130-kugel, 131-niere usw.), klingen meiner meinung nach auch besser als die 180er
ich selber wünsche mir so einen alten ddr-mikrotech-gefehl, hab die mir mal angehört, weiss nicht mehr die genaue bezeichnung, die sahen aus ganz ähnlich wie ein 184 oder 130er neumann, klangen aber um einen ganzen sprung "besser" oder "ehrlicher" oder so
(hat ein kumpel noch in den neunziger auf dem trödel für einen "fuffi das pärchen" bekommen! son glück muss man haben)
gruss,
doc
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linuxchaos
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Beitrag von linuxchaos »

Rebecca E. hat geschrieben:@linuxchaos...
Hast Du es schon mal mit einem längeren Kabel und einem Nachbarraum (Kabel durch die Tür hindurch geführt) versucht? Meist ist ja auf der Festplatte genügend Platz ...

... auch wenn das Editieren ein bischen unflotter wird. :oops:
nein, habe ich noch nicht probiert,
- weil man das rauschen selbst durch die (schlecht schliessende) tür hindurchhört und
- weil ich in der regel mich selbst aufnehmen würde und da würde ich dann eigentlich gerne in der "regie" sitzen ...

aber zur not schalte ich im moment den computer aus und nehme in den (lüfterlosen) hardwaresampler auf (perfekter sound) und irgendwann 2006 soll das problem in angriff genommen werden ....

grüsse l.chaos
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